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Der Frust des Locus-Redakteurs

Oder; So geht Klientel-Journalismus in Zeiten des Clickbaitings.

„Könnte. Eventuell. Vielleicht.“

Der Inhalt eines durchschnittlichen Focus-Artikel … zusammengefasst.
Screenshot des Artikels – er befindet sich irgendwo zwischen Eilmeldung und Werbebanner … https://www.focus.de/auto/elektroauto/drohende-ueberlastung-der-stromnetze-ab-2021-koennte-strom-fuer-elektroautos-rationiert-werden_id_11388030.html

Eine clickbait-Headline, unfassbar viele Vermutungen und dazu ein wenig Polemik – so schreibt sich der „Focus-Redakteur“ den Frust über seinen Job von der Seele – nur, um am Ende des Artikels – der durch 11 (sic!!) Unterbrechungen bald biblische Längen erreicht, alles zu relativieren, inklusive der einleitenden Clickbait-Headline und mit einem Experten-O-ton zu enden:

„Netzexperte Reinhard Nenning aus Österreich ist trotz allem zuversichtlich, dass aus technischer Sicht die Hürden überwindbar seien. „Die Netzintegration der E-Mobilität wird – auch zum Wohle der deutschen Autoindustrie – sehr wohl gelingen“, sagt Nenning“

Der durchschnittliche Locus-Leser wird nicht über die Headline hinaus kommen, geschweige denn über den dritten Werbe-Banner im Artikel – und den Artikel in seinem AfD-Freundeskreis teilen, weil E-Autos, die sind ja doof.

#EineBrancheschafftsichab

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